Es ist schon das fünfte Mal, dass Steffen Bonk uns in seine „Alte Heimat Flörsheim“ entführt. 35 wanderfreudige schnürten die Wanderschuhe, packten den Rucksack und los ging es. Wir trafen uns am Samstag, dem 16. Mai um 9:00 Uhr an der S-Bahn. Es geschehen noch Wunder, die Bahn brachte uns ohne Verspätung nach Flörsheim. Hier wartete schon die Mutter von Steffen Bonk mit zwei Freundinnen auf uns, die mit uns wanderten, auch Katharina war inzwischen von Wiesbaden zu uns gestoßen. Jetzt konnte es losgehen.
Nach ein paar Schritten hatten wir Flörsheim schon hinter uns gelassen und waren mitten im Grünen. Eine herrliche Landschaft rundum friedlich, wenn wir nicht von oben von etlichen Krachmachern, sprich Flugzeugen vom nahen Airport Frankfurt, genervt würden. Die armen Anwohner!
Na, das kann aber nicht angehen, der Himmel ließ ein paar nasse Tropfen auf uns niederregnen. Doch ehe ich meinen Schirm ausgepackt hatte, war der Spuk auch schon vorbei. In der Nähe ragte der alt-ehrwürdige Turm der Flörsheimer Warte in den sich aufhellenden Himmel.
Bis zum Ortsanfang von Wicker gingen wir gemeinsam, dann aber trennten sich die Wege und zehn Freudige bogen in Richtung eines kleinen Weihers ab. Genüsslich nahmen wir auf den Bänken Platz, bewunderten die Blumen, tranken aus unseren Wasserflaschen und ließen die Seele baumeln. Siehe da, Petrus meint es gut mit uns, denn inzwischen war der Himmel über uns blitze-blau und Sonnenstrahlen erwärmten uns. Hier konnte man es gut aushalten, bis uns die Fitten nach ihrem Rundgang durch den alten Ortskern von Wicker wieder zum Weiterwandern abholten.
Nun ging es wieder gemeinsam im Sonnenschein zum Kurpark nach Bad Weilbach, vorbei an einem Gehege mit Damwild. Immer wieder ließ ich meinen Blick über die schöne Landschaft schweifen, bis zum Odenwald und dem Taunus konnte man sehen.
Im Kurpark hatte Steffen Bonk für uns eine Überraschung parat. Emilia hatte sich Verstärkung mitgebracht, ihre zwei Töchter. Sie hatten für uns mitten im Grünen ein köstliches Büfett aufgebaut, mit dem Motto: Weck, Worscht un Woi. Es wird immer schwieriger um die Mittagszeit eine Gaststätte zu finden, die uns hungrige und durstige Wandersleut bedient. Also kam ihm die Idee zum Picknick. Wir waren sprachlos, welche Köstlichkeiten dargeboten wurden. Der Wein war aus der Region und fand größtes Lob. Es war wie bei Tischlein deck dich, wenn etwas zur Neige ging kam schon wieder Neues nach. Übrigens, für Fleischwurst gehe ich meilenweit! Selbst an Nachtisch hatte man gedacht, es gab einen leckeren selbstgebackenen Streuselkuchen, er war super Emilia! Lieber Steffen Bonk, sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen mit ihrem Picknick im Grünen.
In der S-Bahn zurück nach Steinbach waren nur Lobeshymnen zu hören und als ich ein paar Tage später auf Wanderer gestoßen bin, waren alle voll des Lobes über die wunderschöne Wanderung.
Zurück liefen wir nur bergab bis zum S-Bahnhof nach Eddersheim. Die Fitten wanderten an diesem Tag 10 Kilometer und die Freudigen 8.
Wir alle freuen uns schon auf die Wanderung Nummer 6 mit unserem Bürgermeister.
Nicht nur den Wanderern der TuS macht es immer wieder Spaß durch die schöne Natur zu wandern und herrliche Gegenden zu Fuß zu erobern. Auch Steffen Bonk hat mir freudig berichtet, dass es auch ihm immer wieder Freude macht, einmal im Jahr unser Wanderführer zu sein.
Zum Schluss kann ich nur sagen: „Danke Steffen Bonk für den wunderschönen Tag und die gelungene Bewirtung! Auch Dir, liebe Emilia und deiner großen Unterstützung ein herzliches Dankeschön!“
Ohne die perfekte Planung und Ausführung wäre die Überraschung nicht gelungen.
Ich denke im Sinne aller wanderfreudigen Steinbacher zu schreiben, dass wir uns schon sehr auf die sechste Wanderung, wahrscheinlich im Mai 2027 freuen, es dauert nur leider noch sooooo lange, das meint eure Gerda Zecha.








